Theater, Festpiele & Kultur

Rügens „Kulturstadt“

Seit einigen Jahren hat sich Rügen zu der Kulturhauptstadt entwickelt. Die „weiße Stadt“ ist seit 2018 auf offiziell „Die Rosenstadt“. Neben den zahlreichen Höhepunkten sowie dem Theater, hat Putbus mit seiner schönen Architektur rund um den Circus und dem Schlosspark für jedermann viel zu entdecken.

Die Rosenstadt Putbus

„Die weiße Stadt“ genannt, verdankt diesen Beinamen den klassizistischen weißen Häusern, den wunderbaren Rosen vor jedem Haus und vor allem Wilhelm Malte I., Fürst zu Putbus (1783 – 1854): Er war Schöpfer der Residenzstadt Putbus und hat sie im Jahr 1810 am Zeichenbrett entworfen. Mit einem Theater (bis heute noch dem Einzigen auf der Insel), dem Pädagogium, dem Circus (das ist ein riesiges Rondell), von 15 weißen Häuser umgeben und vor denen unzählige Rosenstöcke oder Kletterrosen wachsen. Der „Circus“ gilt als der letzte einheitlich ausgeführte Rondellplatz in Deutschland. Wilhelm Malte I., Fürst zu Putbus soll, als er die Stadt gründete, verfügt haben, dass alle Häuser weiß gestrichen und davor Rosen gepflanzt werden sollen.

Theater Putbus

Das fürstliche Schauspielhaus wurde 1819 bis 1820 als Sommertheater erbaut. Die aufblühende Residenz von Fürst Wilhelm Malte zu Putbus war damals nach Heiligendamm das zweite Ostseebad und beherbergte zahlreiche Kurgäste. In einem Badeort dieses Ranges durfte ein Theater zur Unterhaltung der Besucher nicht fehlen. Heute zeigt sich das Theater Putbus als schönstes und ältestes durchgängig bespieltes Theater in Mecklenburg-Vorpommern, als ein historisches Theater von internationaler Bedeutung mit moderner technischer Ausstattung.

Der Schlosspark

Graf Moritz Ulrich I. ließ fasst 100 Jahre bevor der Ort Putbus von Fürst Wilhelm Malte I. von Putbus I. gegründet wurde, den vorhandenen Wald roden und einen französischen Park anlegen.

Anfang des 19. Jahrhundert lies Fürst Wilhelm Malte I. von Putbus den Park auf 75 Hektar erweitern und ihn in einen englischen Landschaftspark verwandeln. Ein Wildgehege mit Rot- und Damwild durften auch nicht fehlen. Das Schloss, dass 1962 gesprengt wurde (übrig blieb leider nur die Seeterrasse, die Pergola), bildete den Mittelpunkt in Putbus. Dieser wurde durch die Christuskirche, dem Marstall und der Orangerie ergänzt. Im Schlosspark befindet sich noch heute ein außergewöhnlicher, beeindruckender, Jahrhunderte alter Baumbestand, was ihn so einzigartig und wohl zu dem schönsten Park auf der Insel Rügen macht.

Naturbühne der Störtebeker Festpiele in Ralswiek

Der berühmt-berüchtigte Seeräuber Klaus Störtebeker trieb in der Ost- und Nordsee sein Unwesen. Viele Sagen ranken sich um den Freibeuter. Bei den Störtebeker-Festspielen auf Rügen hat man zu den Fakten noch einiges Theatergarn hinzugesponnen.

Angekommen in Ralswiek fühlen Sie direkt schon die Stimmung der Festspiele. Ob entspannt den kleinen Spaziergang zu einer der größten Freilichtbühnen Europas oder mit dem kleinen Shuttle.

Es erwartet Sie viel mehr als nur eine Show, von Getränkeläden, Ausstellungen bis hin zu Popcorn Ständen finden Sie alles hier. Sobald sie Ihre Plätze gefunden haben steigt das Adrenalin aller Zuschauer, den so nah wie heute waren sie noch an keinem Adler. Aber das ist nicht alles den es erwartet sie eine Actionreiche Vorstellungen mit Pferderennen, Raufereien, Plaudereien, feuertobende Geschosse aus den Piratenschiffen sowie talentiertes Gesangsstücke.

Lassen Sie sich selbst beeindrucken von den legendären Klaus Störtebeker und seine Geschichte.

Es wird viel gemunkelt über die Geschichte des Klaus Störtebekers, aber ob alles so stimmt wird man nie wissen. Er war ein berüchtigter Seeräuber und neben Gödeke Michels, Hennig Wichmann, Klaus Scheld und Magister Wigbold ein Anführer der Vitalienbrüder.
Die Herkunft von Störtebeker ist unklar, es wird viel gesprochen und man vermutet, dass er aus der Gegend von Rotenburg (Wümme)/Verden (Aller) stammt.

Laut der Geschichte nach hat sie der Freibeuterkapitän den Namen wegen seiner Trinkfestigkeit als Spitznamen verdient. Er solle einen 4 Liter Humpen Wein auf einmal geleert haben. Bei einer Erzählung sind sich aber alle einig, dass sein Kopf in Hamburg abgeschlagen wurde und die Hanseaten von Hamburg, Lübeck bis Stralsund seine Feinde waren.

Aber keiner hasste Klaus Störtebeker mehr als der König von Dänemark.
Diese Abenteuer lohnt sich für Groß und Klein, wir machen es für sie wahr.

Schloss Ralswiek

Das Schloss Ralswiek ist ein Herrenhaus liegend oberhalb des großen Jasmunder-Boddens.
Der Graf Douglas mit schottischen Wurzeln, gefiel die Gegend auf der Insel Rügen sehr und ließ mit Hilfe eines Berliner Architekten das Schloss in Neorenaissance-Stil wiederaufbauen. Der Plan war ein rechteckiges Gebäude mit zwei Türmen und einen Zentralturm mittig des Gebäudes zu errichten.

Um das Jahre 1913 wurde noch ein Marstall angebaut, ein früher genannter Pferdestall eines Fürsten. Nach der Enteignung des Grafen nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Schloss durch das deutschen Roten Kreuzes als Altenpflegeheim genutzt.
Im Jahre 1999-2002 wurde das Schloss zu einem Hotel umgebaut und bis heute auch dazu genutzt. Der botanische Garten der geschätzt im Jahre 1810 errichtet wurde und vom Grafen Douglas weitergeführt und erweitert wurde schmückt das heutige Hotel immer noch als Prachtstück.

Schloss Spycker

Erstmals erwähnt wurde das Schloss Spycker um das Jahre 1318 rum, es gehörte einer damals Stralsunder Patrizierfamilie von Külpen. Im Jahre 1344 heiratete sich eine Tochter von Külpen in die Famile von Jasmund ein. So wurde der spykersche Zweig der Jasmund begründet der jedoch 1648 verstarb.

Pommern fiel durch den dreißigjährigen Krieg und damit auch Rügen durch den Westfälischen Frieden 1648 an Schweden.
Als dank für die Kriegsverdienste überreichte die Königin Christine von Schweden im Jahre 1649 den damaligen schwedischen Reichsadmiral und späteren Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern den freigewordenen Besitz Spycker.

Viele Jahre wurde das Schloss in verschiedene Hände gegeben, nach dem Tod von Carl Gustav Wrangel ging es in den Besitz seiner Tochter Eleonora Sophia, Gemahlin des Herrn zu Putbus.

Nach der Besetzung der napoleonischen Truppen 1806/07 wurde Spycker vorübergehend Sitz des französischen Gouverneurs für Rügen.
Das Schloss durchgingen unzählige Besitzer und fremde Gesichter, immer wieder renoviert worden.

Im März 2006 wurde aufgrund einer Zwangsversteigerung das Schloss in die Hände des Käufers Dominik von Böttingen gegeben, der das neben dem weiteren Hotel- und Gaststättenbetrieb in ein Kulturzentrum mit Ausstellungen umwandeln will.

Im Sommer findet wöchentlich ein Schlossmarkt statt.

Jagdschloss Granitz mit Nationalpark

Inmitten des urwüchsigen Granitzer Waldes sticht das wuchtige Schlösschen des Fürsten zu Putbus. Der zentral gelegene Turm bieten bei klarer Sicht einmalige Ausblicke auf den gesamten Südosten der Sonneninsel Rügens.

 

Cookie-Einstellung
Hinweis nach DSGVO

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Weitere Informationen

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies. Borlabs Cookie hat bereits ein notwendiges Cookie gesetzt.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück