Ausflugstipps auf Rügen

Nationalpark Jasmund, Rügens Kreideküste

Die leuchtenden Kreideklippen locken jedes Jahr hunderttausende Besucher an. Im Nationalparkzentrum kann man interaktiv auf spannende Weise die Entstehungsgeschichte der einmaligen Naturlandschaft Rügens hautnah erleben.

Der Nationalpark Jasmund liegt auf der Halbinsel Jasmund im Nordosten der Insel Rügen und besteht seit dem 12. September 1990. Er ist circa 3.003 Hektar groß und somit der kleinste Nationalpark in Deutschland. Seit der Eröffnung im Jahre 1990 zieht der Nationalpark jährlich Hunderttausende von Besuchern an.

Kommen auch Sie nach Jasmund und tauchen sie in die Geschichte der Kreideküste auf Rügen ein.

Die Kreideküste im Nationalpark Jasmund ist der größte und bedeutendste geologische Aufschluss Norddeutschlands. Über eine Dauer von circa 70 Millionen Jahre Geschichte besteht der Park nicht nur aus Kreide, sondern auch aus Sand, Lehm, Mergel, Findlingen und die verrückte Schichtung über längst vergangenen Ereignissen.

Um die gesamte Landschaft des atemberaubenden Nationalparks zu verstehen muss man natürlich auch die Geschichte kennengelernt haben. Mit einem Spaziergang durch den Park finden sie Ergebnisse aus verschiedensten Ereignissen verschiedener Epochen der Erd- und Menschheitsgeschichte.

Nebenbei bietet der Nationalpark aufgrund seiner besonderen geologischen Bedingungen zahlreichen seltenen Pflanzen und Tieren eine Heimat. Insbesondere schützt er das größte zusammenhängende Buchenwaldgebiet an der deutschen Ostseeküste.

Die Tierwelt im Nationalpark ist artenreich und vielfältig. Es leben allein schon um die 1.000 Käferarten im oder vom Holz. In den klaren Bächen, die die Stubnitzwälder durchziehen, findet sich auch ein ungewöhnlicher Bewohner der Alpenstrudelwurm wohl, der sonst nur in Gebirgen sich blicken lässt. In den Kliffs finden sie Mehlschwalben so wie die Kreideeule.

Kap Arkona und das Fischerdorf Vitt

Kap Arkona, dieser Ort ist fast jedem bekannt, es liegt 43m über der Ostsee aus einer Kreide und Geschiebemergel bestehenden Steilküste auf der nördlichen Halbinsel Wittow. Es gehört neben dem Fischerdorf Vitt zur Gemeinde Putgarten und ist eines der beliebesten Ausflugsziele auf Rügen.

Am „Kap“ befinden sich zwei Leuchttürme, der kleiner Leuchtturm wurde 1826/27 von Karl Friedrich Schinkel in Backsteinart erbaut und ab 1828 in Betrieb genommen. In einer Höhe von 19,3 wurden damals in den dreigeschossigen Turm die Räume als Dienst und Lagerräume benutzt. Nach dem Travemünder Leuchtturm ist der auf Kap auch genannte „Schinkelturm“ der zweitälteste Leuchtturm an der deutschen Ostseeküste.
Der zweite und auch der größere Turm wurde 1901/02 nur knapp neben dem alten Turm erbaut und im Jahre 1905 in Betrieb genommen. Der 35m hohe aus Ziegelstein erbaute Leuchtturm steht auf einem achteckigen Granitsockel.

Im alten Leuchtturm befindet sich heute ein Museum und eine Außenstelle des Standesamtes. Hier geschlossene Ehen werden auf Wunsch auch mit einer kleinen Tafel im Boden vom Turm verewigt.

In direkter Nähe der beiden Leuchttürme befindet sich auch zwei Bunker. Der kleine und ältere Bunker stammt noch aus Zeiten der Wehrmacht und beherbergte zu DDR Zeiten eine Dienstelle der 6 Grenzbrigade Küste. Er wird als Arkona Bunker bezeichnet.

Der neue und große Bunker wurde von 1979 bis 1986 errichtet und diente der auf dem Bug stationierte 6 Flottille der Volksmarine und der VOF (Vereinigten Ostseeflotte) als Gefechtsstand.

Im Jahre 1985 wurde zum 30. Jahrestag der Nationalen Volksarmee (NVA) eine Luftaufnahme vom Kap mit der Bunkerbaustelle gemacht und somit wurde die Position des Bunkers entlarvt.

Der Bunker wurde von der Gemeinde Putgarten übernommen und dient heute als Bunkergalerie.

Die Jaromarsburg war vom 9. bis ins 12. Jahrhundert eine Kultstätte der Ranen (slawisches Volk) gewidmet Ihrer Gottheit Swantewit. An der äußersten Seite des Kaps gelegen, war sie von drei Seiten und der Landseite durch eine 25 Meter hohen Burgwall geschützt.
Von der Spitze Arkonas sind in den letzten Jahrhunderten immer wieder Teile ins Meer gestürzt weshalb man von der Burg heute fast nur noch den Burgwall erkennt.

Vitt ist ein Fischerdorf auf der Halbinsel Wittow. Durch seine Lage in einer Uferschlucht an der Steilküste ist Vitt landseitig aus der Ferne nicht sichtbar.

Tatsächlich war Vitt am Anfang nur ein bewohntes Vitt wo der gefangene Fisch verarbeitet wurde.
Da keine Gründungsurkunde existiert ist das genaue Alter unklar, nach den Geschichten von saxo Grammaticus soll es das Dorf aber schon im 10. Jahrhunder als Fischer- und Handelshafen zur slawischen Jaromarsburg gehört haben.

Insel Hiddensee

Die autofreie Insel vor Rügens Küste im Nordwesten ist zu jeder Jahreszeiteinen Ausflug wert. Nach dem überqueren mit der Fähre geht es mit der Pferdekutsche oder dem Fahrrad auf Erkundungstour durch die herrliche Landschaft der „Ostseeperle“ weiter.

Der Inselname tauch in der Geschichte des öfters in einer anderen Aussprache auf. „Hedinsey“ oder „Hithinsö“, jedoch bedeutet beides soviel wie „Insel des Hedin“ oder „Hedinsinsel“.

Bis ins Jahre 1880 hieß die Insel auf deutschen Karten noch „Hiddensjö“ und 1929 in deutschen Reiseführern noch „Hiddensöe“. Also die Namensänderung ist noch relativ jung.

Die Insel ist etwa 16,8km lang und beträgt nur rund 250m an der schmalsten Stelle. Sie ist die größte Insel des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Laut der Geschichte wurde die Insel das erste Mal in der mittleren und jüngeren Steinzeit besiedelt. Ab 1815 gehörte Hiddensee mit Vorpommern bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges zu Preußen.

Immer wieder wurde Hiddensee von Sturmhochwasser heimgesucht. So soll die Insel im Jahr 1304 durch die Allerheiligenflut von der Insel Rügen getrennt worden sein. Noch immer gilt die Gefahr das die Insel sich in einen Nord und Südteil trennen wird welche nur durch umfangreiche Küstenschutzmaßnahmen verhindern lassen konnte.

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